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31.1.05

Verbraucherschutz: Gesetz soll auf teure SMS hinweisen

Ein neues Gesetz soll Anbieter zukünftig dazu verpflichten, ab einem Preis von einem Euro auf die Kosten von Premium-SMS-Diensten deutlicher hinweisen zu müssen.

Laut Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) muß der Preis in TV-Werbung für Logos, Klingeltöne und andere SMS-Dienste in Zukunft deutlicher genannt werden: Er soll ebenso groß und solange wie die Rufnummer zur Bestellung auf dem Fernsehschirm zu sehen sein.

Das Bundeskabinett wird den Entwurf des neuen Telekommunikationsgesetzes voraussichtlich am Mittwoch beschließen.
[via Yahoo!: Gesetz soll Verbraucher vor teuren SMS schützen]
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90% aller Jugendlichen besitzen ein Handy

Wie der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest in der Studie "JIM 2004" (PDF) berichtet, besitzen ca. 90% aller Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren ein eigenes Handy.
Laut der Umfrage nimmt hierbei das Senden und Empfangen von SMS die wichtigste Funktion ein (47%), während das eigentliche Telefonieren an zweiter Stelle rangiert (40%).

Weniger Relevanz haben nach Angaben der Jugendlichen Zusatzfunktionen wie Spiele, Fotos, das Surfen im Internet oder Klingeltöne und persönliche Logos auf dem Handy-Display. Trotzdem berichten 12 Prozent der Handy-Besitzer von selbst erlebter "Abzocke" am Handy - sei es durch lange Wartezeiten bei Logos und Klingeltönen, 0190- oder sonstigen Rückruf-Nummern.

Zur Pressemitteilung des MPFS.

Klingelton-Abos bei Jamba & Co: Minderjährige müssen nicht zahlen

Laut einem Bericht des ORF sind in Österreich Klingelton-Abos fürs Handy rechtswidrig, wenn sie von Kindern abgeschlossen werden. Bei Klingelton-Abos bekommt man jeden Monat aufs Neue einen oder mehrere "Top-Klingeltöne" zugeschickt, und hat dementsprechend laufende Kosten. Minderjährige müssen diese Kosten nicht zahlen, da sie zu dieser Form von Geschäftsabschlüssen noch gar nicht berechtigt sind.

Ähnlich scheint die Situation in Deutschland zu sein, so schreibt das law blog:

Verträge, die ein Minderjähriger abschließt, sind grundsätzlich schwebend unwirksam. Das heißt, die Eltern können das Geld zurückverlangen, so lange sie dem Vertrag nicht ausdrücklich zugestimmt haben. [...]
Allerdings werden sich Klingeltonanbieter nicht auf den “Taschengeldparagrafen” berufen können, wenn - wie fast immer - eine Abo-Verpflichtung entsteht.

Daher können sich Eltern die Kosten zurückerstatten lassen. Die Klingelton-Angebote selbst werden massiv im Musikfernsehen beworben, welches sich vorwiegend an Jugendliche richtet.

Dem Artikel vom ORF zufolge stimmt Jamba der Möglichkeit der Rückerstattung zu:

Immerhin teilte uns Jamba auch noch mit: "Zudem werden bei Minderjährigkeit oder Fehlbestellungen die Geldbeträge diskussionslos von uns zurück gebucht und erstattet."

Hierbei wird stillschweigend vorausgesetzt, daß die Eltern von dieser Möglichkeit der Rückerstattung überhaupt ersteinmal wissen, und sie auch einfordern.

Siehe auch: Jamba-Abos abbestellen.
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25.1.05

Fahndung per SMS bald in ganz Österreich?

Während die Idee, Fahndungsdaten der Polizei per SMS an bereitwillige Bürger zu versenden hierzulande grandios gescheitert ist (wir berichteten), scheint man sie in Österreich hingegen gerade zu testen: Nach einem zweimonatigen Pilotversuch in Graz stellt man nun Überlegungen an, die Fahndung per SMS auf ganz Österreich auszuweiten.
Im Gegensatz zum deutschen Verfahren wurden bislang nicht alle teilnahmewilligen Bürger, sondern ausgesuchte Personengruppen wie Polizeibeamte ausser Dienst, Banken oder Geschäftsleute per SMS informiert.
[via nachrichten.at: SMS-Fahndung bald schon bundesweit]

24.1.05

Verbraucherschutz bei Premium-SMS

Als erste bundesdeutsche Organisation schreibt der Branchen-Verband Freiwillige Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste e.V. (FST) konkrete verbraucherschützende Maßnahmen im Segment Premium-SMS (P-SMS) – zugeschnitten auf Premium-SMS-Dienste wie Klingeltöne, Display-Motive, Spiele etc. – verbindlich fest. Die einfachen aber wirkungsvollen Verhaltensmaßstäbe wurden am 18. Januar von der Verhaltenskodex-Kommission beschlossen sowie vom Vorstand angenommen und sollen satzungsgemäß bereits ab 1. Februar 2005 in Kraft treten.
Weiterlesen in der Presseinformation des FST (PDF).
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21.1.05

Kostenlose Inlands-SMS versenden

Bei ezSMS kann man jeden Tag zwischen 11:05 und 21:55 Uhr gratis SMS versenden. Alle 10 Minuten ohne Anmeldung Free-SMS mit bis zu 160 Zeichen versenden solange der Vorrat reicht (max. eine SMS pro Person). [via Mobilfunk Forum]

Premiere für Premium-MMS

Zur Pro7-Show "DIE BURG - Prominent im Kettenhemd" können erstmals Premium-MMS auf den Fernsehschirm gesendet werden. So kann man seine Text- und Bildbotschaften auf dem Bildschirm bewundern - ab 24. Januar 2005, montags bis freitags 14.00 Uhr, samstags 12.45 Uhr, sonntags 10.45 Uhr.
Der Spaß kostet dann auch nur 0,99€ pro MMS. Weiteres bei mysan.de.

18.1.05

T-Com bringt MMS ins Festnetz

T-Com hat nun nicht nur einige MMS-fähige Festnetztelefone herausgebracht, sondern auch eine PC-Software veröffentlicht, mit der über einen vorhandenen T-ISDN Anschluss MMS empfangen und versendet werden können. Eine MMS schlägt allerdings mit 39 cents zu Buche. Infos und Download bei www.t-com.de/mms.
[via xdial.de]

17.1.05

Jamba-Abos abbestellen

Christian von mobile6.de hat sich einem Selbsttest unterzogen und ein Jamba-Abo bestellt, um zu sehen wie leicht oder schwer man es wieder los wird.

Seinen lesenswerten Bericht gibt es hier: Alle gegen Jamba?!

Um alle Jamba-Abos zu kündigen, muss man lediglich eine SMS mit dem Inhalt STOPALLE an die Nummer 33333 senden.
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Spracherkennung zum Diktieren von SMS

Auf der CES in Las Vegas wurde ein Handy von Samsung vorgestellt, welches Software zur Spracherkennung beinhaltet. Somit können SMS diktiert werden, und das oft mühsame Eintippen entfällt. Bislang wird nur die englische Sprache unterstützt.
Mehr dazu bei Golem.de: CES: Kurzmitteilungen ins Handy diktieren. [via UMTS-Total]
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Fünf kostenlose SMS pro Monat

Nach erfolgter Anmeldung kann man bei bogomail.de kostenlos fünf Inlands-SMS pro Monat verschicken. Die SMS sind volle 160 Zeichen lang und daher werbefrei. [via Mobilfunk-Talk.de]

Fahndung per SMS ohne Erfolg

Das im Herbst 2002 gestartete BKA-Pilotprojekt SMS-Fahndung.de bleibt ohne Erfolg. Lediglich drei von ursprünglich zwölf involvierten Polizeibehörden beteiligen sich noch an dem Projekt des Bundeskriminalamts (BKA), und nur 1132 Bürger lassen sich Fahndungsaufrufe per SMS schicken. Laut Focus reagierte kein einziger Bürger auf eine der 20 bislang durchgeführten SMS-Fahndungen. [via Golem.de]

Eine weitere Liste von Free SMS-Anbietern

Noch eine Liste kostenloser SMS-Gateways findet man hier bei onlinekosten.de. Angegeben wird, wieviele Zeichen man zur Verfügung hat, wieviele SMS man pro Tag versenden darf, und ob die eigene Rufnummer übermittelt wird. Für die meisten Dienste ist eine Anmeldung notwendig.
Welche funktionieren besonders gut? Empfehlenswerte Dienste können in den Kommentaren vermerkt werden!

Mehr Sylvestergrüsse per SMS als je zuvor

Zum Jahrewechsel wurden mehr Sylvestergrüsse per SMS versendet als je zuvor. So wurden innerhalb von 24 Stunden allein bei T-Mobile mehr als 56 Millionen SMS versendet, wie das SMS-Center des Anbieters mitteile. [via sz online]

16.1.05

Ein wunderbarer Artikel über nervige Klingelton-Werbung

Einen wunderbaren Artikel über nervige Klingelton-Werbung im Fernsehen hat Johnna Haeusler in seinem Weblog Spreeblick veröffentlicht: "Jamba Kurs".

Der Artikel rief ein nicht unerhebliches Echo in deutschsprachigen Weblogs und schliesslich auch in anderen Medien hervor, siehe dazu unter anderem Spiegel Online: Blogger heizen Jamba ein, sowie viele deutschsprachige Weblogs zum Thema.

Ausserdem gibt es auch eine virtuelle Unterschriften-Aktion gegen Klingelton-Werbung bei MTV und Viva.
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Spenden per Premium-SMS

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef sammelt per SMS Spenden für Kinder in den Flutregionen Südostasiens. Spendenwillige können von ihrem Handy eine 2,99 Euro teure SMS mit dem Kennwort «UNICEF» an die Nummer 81190 schicken. 2,65 Euro davon gehen an die Unicef-Nothilfe. Netzeitung: Unicef sammelt per SMS Spenden für Flutopfer [via Lying Toad]

Betrieben wird die Nummer laut der T-Mobile Datenbank für Premium-SMS-Nummern von der Burda Wireless GmbH.

Kritisch äussert sich dieser Beitrag im Weblog so-zi-al dazu.
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Google per SMS abfragen

Die Suchmaschine Google kann man auch per SMS abfragen, indem man eine SMS an 46645 (GOOGL) schickt - leider aber bislang nur in den USA. Wie's geht wird hier genauer erklärt.
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Free SMS Verzeichnis

Ein Verzeichnis mit Free SMS-Anbietern findet man bei SMS-Guide.de. Es handelt sich dabei quasi um einen Webkatalog, der von SMS-Future.com betreut wird, und viele kostenlose SMS-Dienste nach verschiedenen Kategorien sortiert auflistet. So gibt es beispielsweise Listen von Anbietern ohne Anmeldezwang, SMS-Infodienste, SMS-Dienste für den Versand ins Ausland, und so weiter.
Ausserdem kann jeder Eintrag mit Punkten bewertet und kommentiert werden, da die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der kostenlosen SMS-Dienste oft stark schwankt.